Ein einziger Wunsch

Wünsch Dir was,
das so wirklich krass
und dann sieh zu ,
dass dies geschieht im Nu

Wenn aber dies nicht möglich
fühl Dich nicht als ärmlich
Ein Versuch wars wert
denk so und nicht umgekehrt

Advertisements

Ocker

Mein Stolz hat sich bedeckt
mit weichem Laub und hat im Affekt
mit einem Sebel entgegen
Deine Nähe gesucht,trotz Regen

Nicht ,dass Romantik hier der Tenor
es ist halt anders als zuvor
Und während Ocker mich vereinnahmt
ist Dein Portrait schon eingerahmt

Grün bedeutet :Fünf vor Traum

Wie spät es ist,war die Frage
zur Antwort ich Dieses beitrage
Hat sich das „Hier und jetzt“
als Antwort festgesetzt
Dann wissen wir ,wer auch immer wir sind
im Traum gabs keinen Nebel oder gar Wind

Dem Traum trauen ,als sei er wahr
so echt wie er war
So nah und fest zu fassen
zwingt mich dies zusammenzufassen

Der Traum selbst ,er trägt einen Namen
vielleicht gewidmet nur den Achtsamen
Diese Welche sind mir so verbunden
Die Realität gleicht hunderten von Jagdhunden

Blutrünstig ,denn das Blut ist rein
Manches versteht man erst im Nachhinein
Fakt ist: Träume sind gewichtig
wichig,wichtig …ja sehr wichtig

Der Abstrich meiner Gedanken

Das ist so merkwürdig, so lyrios. Das ist ein sich auflösendes Kaugummi im Mund, das ist ein schwarzer Klumpen aus Buchstaben. Meine Gefühle. Sonderbar, dass das Wort Hass sich genau des selben Alphabet bedient, wie das Wort Liebe. Und das ist, wie ich meine, bei Menschen genau das gleiche. Niemand ist nur gut, wir haben alle das Potential, zu hassen oder böse zu werden.
Ich glaube, ich fühle zu viel – dafür brauche ich nur einen Blick in mein Blogarchiv zu werfen.

Sterne stechen mich wie Speere und die Soundwaves kleinster Geräusche peitschen gegen meine Haut wie an Klippen. Mir tut die Welt weh und ich stelle mich gegen sie. Ich allein gegen den ganzen Kosmos. Ob das Universum wohl Gefühle hat? Warum sollte die Natur keine haben? Vielleicht denkt sie sich: Was für ein Vollspasti da unten, ich habs schon mit 3 Tornados und ein paar Blitzen versucht. Wie schnell auch immer ich Kriege mit Sternen anfange, genauso rasch enthusiasmiere ich mich für Dinge, weil ich zwar schnell wütend werden kann, aber nie nach dem Hass in etwas gesucht habe. Ich finde immer was Liebenswertes, sogar in dem Speer der auf mich zurast. Ich entflamme für Gerüche und Wörter. Ich liebe das Gefühl wenn ich meine Lippen gegeneinander massiere und noch mehr, wenn deine dazwischen wären. Ich liebe Farbzusammenstellungen. So sehr ich langes Warten mit einem sich schon auflösendem Kaugummi im Mund auch hasse, ich liebe gezwungene Pausen, weil in ungeplanten Perioden des Tages immer die Spannendsten Sachen geschehen. Wenn du nur willst.
Weißt du was? Ich liebe sogar die Angst wenn du bei mir bist. Einfach nur weil sie weniger ist, wenn du da bist. Ich finde Liebe in Weniger.

Ich kämpfe, obwohl ich nicht angegriffen werde, aber ich bin auch dankbar für jemanden, der mir nie was gegeben hat.

Bleistifte und bunte Kugelschreiber

Der Frühling fragte ,ob da noch Andere neben ihm
und entfachte so das Feuer im Kamin
Er nahm sich rot,grün und vorallem das Blau
die Stifte übermalten im Nu das triste Grau

Solche Wärme,solche Schönheit,die hypnotisiert
lud ein und der Wunsch nach mehr war injiziert
Ein Plan muss her,damit reel wird ,was eigentlich nicht darf
Voraussetzung dafür ,man wartet brav

Und immer da, der Vernunft Warnung
: „Kehr um ,Du hast doch keine Ahnung .“
Das Licht aber dieser besonderen Augen
zieht mich an sich und will mich aussaugen

Was ich nicht wusste aber vermutet habe
Bleistifte ersetzen des Kugelschreibers Farbe
Nun tropft das Blut herunter,von der Mine
Pflaster dran,ich schreibe weiter mittels Maschine

Nur

Es ist ja nur ein Gefühl
In letzten Tagen Tagen wars ziemlich schwül
Du kämpfst ,ich sehs in Deinen Augen
Ich gehe mal das Sekret absaugen

Es ist ja nur ein Gefühl
Ich habs nicht so mit Kalkül
Eine Menge an Worten und Blicken
Du bist ein Traum,ich sollte mich zwicken

Speiseeis

Aus dem Lautschprecher dröhnt die Vorhersage.
Ein Gewitter sagen sie.Als wüsste ich das nicht ,denke ich.
Servicekräfte servieren Sülze und wollen diese als schmackhaft verkaufen.
Irgendjemand erzählt irgendetwas.
Im Imperativ heisst Lesen : lies!
In langen Gängen schweben Reste des Traums.
Ich beisse in meine Unterlippe
Du.